Rundherum: STRANDED HORSE – Luxe

Eine recht ungewöhnliche Veröffentlichung des Talitres-Labels (Emily Jane White, Dakota Suite, ILIKETRAINS, The National..) liegt mit
Luxe
von
STRANDED HORSE
vor.

Yann Tambour
ein gebürtiger Normandist, der mittlerweile in Marseille beheimatet ist, vorher in Brüssel, Bristol und Brighton zuhause war, kommt mit seinem dritten Album auf einfühlsame, ruhige Weise ganz nah an französische Liedermacher erster Kategorie, klingt im einen Moment wie ein Weltmusiker (Monde), im nächsten keimen Erinnerungen an Oldie-Hippie-Bands wie Trader Horne (Refondre Les Hemispheres) oder Fairport Convention auf, eine Minute später scheint ein frankophiler Momus (Ode To Scabies) in der Tür zu stehen.

Im Zusammenspiel mit einer weiblichen Gesangspartnerin (deren Namen ich nicht erkunden konnte) gibt es einen vielfach gelungenen stimmlichen Dialog, der durch Poetik und ungewohnt klingende Instrumentarien in einem insgesamt (trotz ab und an etwas beängstigenden Flötentönen oder orientalischen Hintergrundgeräuschen) stimmigen Drumherum überzeugt.

° ° °
STRANDED HORSELuxe
(Talitres, 2016)

70/100

stra.jpg

Monde
A Faint Light
Ode To Scabies
Refondre Les Hemispheres
My Name Is Carnival
Sharp Tongues
A Qui Dois-Tu Montrer Les Dents
Dakar
Unusual Ways

° ° °

 

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