Ruf der Propheten: SHADOW BAND – Wilderness Of Love

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(photo & allrights: SHADOW BAND / Mexican Summer)

Tiefe Schatten liegen über dem schlafenden Land, unaufhaltsam scheinen sie sich stets zu vergrößern,  verwischen Realität und Fiktion, gleich einem Traum in monderfüllter Nacht, das Licht der Taschenlampe wird schwächer, schon seit geraumer Zeit wird der Schritt ob der umfassenden Dunkelheit unsicherer: Fernab vom Pfad, kaum mit den an die Finsternis gewöhnten Augen zu erkennen, ein Feuerschein.
Sirrend umherflatternde Falter und Insekten umschwirren Deinen Kopf, ein Rascheln am Rande Deines Weges lässt Dich zusammenfahren und erschauern.

Derwische tanzen, Du erahnst nur die Umrisse dieser Wesen die sich in kreisender Bewegung befinden, während Du näher kommst.
Erst gestern, im Traum waren sie Dir erschienen und schienen eine Botschaft übermitteln zu wollen.

Eine Traurigkeit liegt in der Luft, die schwer im noch nicht abgekühlten Hauch des Sommertages über dem Land liegt. Beschwörerische Klänge dringen durch’s dichte Buschwerk an Dein Ohr, als wäre die Versammlung der Feen einberufen.

SHADOW BANDs

neue Platte, Ihr Debütwerk betitelt
Wilderness Of Love,
erscheint am 24. Februar auf Mexican Summer und wirft seine Schatten voraus.

Ein psychedelisch surf-folkiges Werk mit mystisch-okkultem Charme, einer verklärten Stimmung und vielhalsigem Gesang, mit zerrenden Gitarren und altertümlich anmutendem Klanggut, als wären die Bandmitglieder Rittersleut, die sich die Zeit lieber mit mittelalterlicher Musik vertreiben als ihr Tagwerk zu verrichten. Dabei sind die neun Mitglieder doch eher ein kollektives Zusammenspielensemble, dass die Kraft nutzt, um druckvoll aber dennoch vorsichtig ihre Klänge auszubaldowern und hier nun versammelt unters Volk zu mischen.

So pendelt ihr Klang zwischen beschwörerischem Murmeln (wie im Eröffnungssong Green Riverside), hippiesken Wohlfühlgetaumel (Endless Night, auch als Single vorab zu hören), dunklem erzählerischen Zauber (Shadowland) und 60s Beatbox mit übernatürlichem Einschlag.

The Shadow Band creates their own reality, reflecting on the dying embers of haunted dreams but moving ever forward through the dusk.

Nicht unbedingt geeignet für’s Kaffeetrinken mit der Nachbarin, jedoch ein schnuckelig dunkel anmutendes Abenteuer mit beschwörenden Melodien und nachdenklich stimmenden Momenten intensiver Stille allgegenwärtiger Mysterien.

° ° °

Aus der Bandinfo:
Mike Bruno: voice, guitar, theramin, smallpipes, violin, penny whistles
Sean Yenchick: waterphone, violin, banjo, guitars
Megan Biscieglia: banjo, lily harp, voices, percussion
James Christy: various atmospherics, casiokeys, bass guitar
Morgan Morel: keys, guitar, space
Matt Marchesano: percussion, keys, bass
Jules Nehring: guitars
Jake Brunner: bass, keys, harmonies
Paul Christian: flute, sax, leaves, grass, compression, harmonies

° ° °
83/100

SHADOW BANDWilderness Of Love
Pre-Order: Mexican Summer, 24.2.2017

shadowbaco

Green Riverside
Endless Night
Shadowland
Eagle Unseen
In The Shade
Indian Summer
Morning Star
Mad John
Illuminate
Darksider’s Blues
Daylight

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