Schwedenhappen: HATER – You Tried

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(photo & allrights: HATER / PNKSLM / popup-records)

° ° °

Und mal wieder eine Band aus Schweden. Aus Malmö.
Da soll es laut Statistik ja ganz heiß und hart zur Sache gehen. Kriminalitätsrate, Arbeitslosigkeit, Drogen. Ich sag ja nur.

HATER

kommen daher.
Ihr Debütalbum kommt am 10. März über PNKSLM und heißt
You Tried.
Immerhin, sie haben es nicht nur versucht, sie haben es geschafft.

Schraddelige, warme Gitarrenflüsse, Indie-Pop-Geschichten mit glitzernden Synthiespuren angereichert

Caroline Landahl liebliches Stimmchen trifft im Zuge ihrer Songs immer wieder auf kräftig knarzende Gitarren, gleichsam auf streichelzarten Indie-Pop, sie flüstert, raunt, röhrt.

Die vier, die erst seit einem guten Jahr gemeinsam als Band musizieren, verschaffen sich Gehör und nennen eher einen im Lo-Fi angesiedelten Sound ihr eigen.

Eine Sehnsucht durchzieht ihre Lieder, wie die Suche nach dem Eigentlichen, dem, was sie ihren Hörern mitteilen und mit auf ihren Weg geben möchten.
Verpackt ist das in kleine feine Songs, denen diese Suche anzumerken ist, denen eine eigentümliche Querheit und Verschrobenheit anhaftet, die immer wieder die streichelzarten Melodien durchbricht, janglige Gitarren (wie in Had It All) die wie im Duell mit Schlagzeug um die Wette eifern.

Dabei varieren Stimmung und Tempo von Song zu Song, verbreiten vielfach ein Hoffen auf Sommer und vorüberziehende Wolken, geben aufkeimenden Zweifeln einen Tritt in den Hintern und widmen sich dem Hier und Jetzt.

Was an Wiedererkennbarkeit noch nicht ausbaufähig scheint wird durch einfallsreiche Breaks und Spielfreude wettgemacht, so dass mit
You Tried
ein mehr als gelunger Versuch in eine für diese junge und sympathische Band sicher viel versprechende Karriere geschafft ist.

° ° °

83/ 100

HATER You Tried
PNKSLM, 10.3.2017

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Carpet
 Mental Haven
 Commom Way
 Had It All
 Cry Later
 Always To Get By
 Heavy Hearts
 Stay Gold
 You Tried

° ° °

° ° °
kind of an english translation:

And once again: A band from Sweden. From Malmö.
According to statistic it should be quite hot and hard out there.
Crime rate, unemployment, drugs. I’m just saying.

HATER

come therefore.
Their debut album will be released on March 10 via PNKSLM
You Tried.
After all, they did not just try, they did (and finished) it.

Smooth, warm guitar flows, indie pop stories enriched with glittering synth tracks.

Caroline Landahl’s sweet little voice meets with her squeaking guitars over the course of her songs, on indescribable indie pop, whispering, moaning, roaring.

The four, who have only played together as a band for a good year, make themselves heard and call their own sound in the Lo-Fi.

A longing passes through their songs, like the search for something peculiar, to what they want to share with their listeners and to take along on their way.
This is packed in small, delicate songs, to which this search is to be attributed, to which a peculiar intercourse and craze, which always breaks through the carnivorous melodies, jangling guitars (as in Had It All) seemed like having a crazy duel with percussion.

At the same time, mood and tempo vary from song to song, spreading in many ways a hope for summer and passing clouds, giving rise to a bang in the butt, and devote themselves to the here and now.

What does not yet seem to be recognizable by recognizability in all ways is made up by imaginative breakthroughs and playfulness, so that with
You Tried
is a more than amusing attempt in a surely promising career for this young and sympathetic band.

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