Wir sind schon da: THE SHACKS – Haze

shacksba

(photo & allrights: THE SHACKS)
° ° °

Achtung und Augen zu, hier kommt unter Umständen Eure neue Lieblingsband!

Die gerade mal 20-jährige Shannon Wise und ihre Kumpanen Max Shrager (der nur ein Jahr älter ist) und Ben Brochers flanieren verliebt und verliebt machend durch unsere Gedanken, ohne sich Gedanken darüber zu machen.

THE SHACKS

kommen mit ihrem Debüt-Album welches vor ein paar Tagen bei Big Crown Music erschienen ist ganz nah an Dich ran, verströmen einen Sommerwindhauch,
der zum Träumen einlädt und dabei eine ganz besondere Atmosphäre und Intimität vermittelt.

Haze
heißt das Album, dabei ist allenfalls der kindliche, beschwörerisch-schmeichelnde Engelchen-Wisper-Gesang ein wenig dunstverhangen, ansonsten werden eher Assoziationen mit sommerlich warmen Temperaturen und die Hoffnung transportiert, die heimlich Angebetete im Bikini sehen zu dürfen, im Verborgenen.
Shannons Stimme schwebt und bebt inmitten von pluckernden Bass-Beats, die Gitarre sirrt vor sich hin, die Stimmung wirkt ein wenig fremd dabei aber nicht selten überaus verlockend.

Von ihrer Unschuld transportieren die drei eine Menge mit, es liegt eine Spannung in der Luft ähnlich der, die vor dem Kinoeinlass zu „Die Blaue Lagune“ vorherrschte.
Eine Art Koexistenz von Neugierde, Verbotenem und dem eingestehen geheimer Gelüste.

Ein Flair wie mit der geliehenen Vespa und der The One I Love durch südliche Gefilde zu düsen, den Wind im Haar, den Joint in der Westentasche (Follow Me), die gute Laune ins Gesicht geschrieben und mehr noch in der Hose versteckt.

Hier bezirzt fluffiger Sixties-Charme mit neuzeitlicher Freshness, hier kreuzt hin und wieder und immer einmal mehr Indiepop-Charme ihre windige Freiheit,
alles auf einmal machen zu wollen, und das auch noch gut und schön.
So verbinden die jungen Musiker Originalität und Eigenständigkeit zu einem speziellen Klang, der zwischen Hypnose und Betörung schwankt, der stets privat scheint und so,
als wäre eben jener Ton nur für Dich gemacht.
Das ist Kunst und in all ihrer Verspieltheit wirken sie nie unerfahren, sondern auf besondere Weise abgeklärt ohne überheblich zu erscheinen.

Der Sommer kann kommen,

THE SHACKS

sind schon da.

° ° °

90/100

THE SHACKSHaze
Big Crown Music, 30.3.2018

shacksco.jpg

Haze
Follow Me
Birds
Sand Song
Texas
Cryin‘
All Day Long
My Name Is
Blue & Grey
Sleeping
So Good
Nobody, Nobody
Let Your Love

° ° °

// in english:

Watch out and close your eyes, here may be your new favourite band!

Just 20 years old Shannon Wise and her cronies Max Shrager (who is only one year older) and Ben Brochers stroll in love and falling in love through our thoughts without worrying about it.

THE SHACKS

come very close to you with their debut album which was released a few days ago by Big Crown Music, exude a summer breeze,
which invites you to dream and conveys a very special atmosphere and intimacy.

Haze
is the name of the album, at best the childlike, evocative-flattering angel-wisper singing is a little covered in mist, otherwise associations with warm summer temperatures and the hope of being able to see the secretly adored in a bikini are transported in the background.
Shannon’s voice floats and trembles in the midst of plucking bass beats, the guitar buzzes, the mood is a little strange but often very tempting.

The three transport a lot of their innocence with them, there is a tension in the air similar to that which prevailed in front of the cinema entrance to „The Blue Lagoon“.
A kind of coexistence of curiosity, the forbidden and the admission of secret desires.

A flair as with the borrowed Vespa and The One I Love to jet through southern climes, the wind in the hair, the joint in the vest pocket (Follow Me), the good mood written on the face and even more hidden in the trousers.

Here fluffy sixties charm enchants with modern freshness, here and there indie pop charm crosses its windy freedom once in a while,
to do everything at once, and that’s all very well.
Thus the young musicians combine originality and independence to a special sound, which fluctuates between hypnosis and bewitchment, which always seems private and so,
as if that tone was made just for you.
This is art and in all their playfulness they never seem inexperienced, but in a special way clarified without appearing arrogant.

Summer can come,

THE SHACKS

are already here.

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