Zwei gegen Sieben: ALDOUS HARDING – Designer (review)


Was hält man von einer Platte, deren Titel nicht nur beim ersten Durchlauf einfach nicht so richtig zünden wollen und auch später keinen Gefallen finden? Nun, bei ihrer letzten LP-Veröffentlichung habe ich sie noch als Prinzessin bezeichnet. Ihr neues Werk ist, nachdem der neuseeländischen Folk-Exporteurin Ruhm und Rubel zuhauf zugeschmissen wurden, daher mit etwas anderen […]

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Nun, geht schon: LAMBCHOP – This (Is What I Wanted To Tell You) (review)


Man hat das Gefühl, die Institution LAMBCHOP gäbe es schon seit Ewigkeiten. Stimmt ja auch. So etwa seit man die ersten eigenständigten musikalischen Schritte unternahm beziehungsweise so etwas wie einen eigenen Musikgeschmack entwickelte sind sie einfach da, unsere irgendwie Indie-Nashville-Boys. Und ja, die alten Haudegen um Kurt Wagner sind auch 25 Jahre nach Erscheinen ihres […]

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Vom Suchen und Finden: DESPERATE JOURNALIST – In Search Of The Miraculous (review)


(photo & allrights: DESPERATE JOURNALIST / David Richard Prangley) Bastiaan Johan Christiaan Ader (Bas Jan Ader) versuchte 1975 in einer Kunstperformance in einem knapp vier Meter langen Segelboot den Atlantik zu durchqueren. Er nannte seine Unternehmung „In search of the miraculous (songs for north Atlantic)„. Nach seiner Abreise wurde 10 Monate später das leere Boot […]

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Freiheit und Zerbrechlichkeiten: RUSTIN MAN – Drift Code (review)


Es scheint nicht leicht, für ein Mitglied einer ehemals bahnbrechenden und noch immer bedeutsamen Band, Jahre nach dem Erfolg als Gemeinschaft, ein Solo-Album aufzunehmen. Noch dazu, wenn man in eben jener Band nicht als Sänger und Frontman agierte, sondern, wie im Fall Paul Webb, als Bassist, einer von jeher etwas aus den Augen der Öffentlichkeit […]

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Gebündelt: BETTER OBLIVION COMMUNITY CENTER (review) // Phoebe Bridgers & Conor Oberst


(photo & allrights: BETTER OBLIVION COMMUNITY CENTER / hp) ° ° ° Überraschungen sind größere Überraschungen wenn man im Vorfeld ahnungslos ist. PHOEBE BRIDGERS und CONOR OBERST haben sich offenbar in aller Stille heimlich getroffen. Und Musik gemacht. Songs geschrieben, eingespielt und und und. Ihr wisst schon. Dass sie dies des öfteren unterstützend auf dem […]

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Alles singt: ONLY A VISITOR – Technicolour Education (review)


ONLY A VISITOR, die sympathischen Kanadier kommen mit ihrer neuen Langspielplatte Technicolour Education zu Beginn des neuen Jahres gleich mit einem anheimelnden, wärmenden Sahneschnittchen um die Ecke. In ihrer unnachahmlichen Art des übereinandergelegten, oftmals fast klassisch anmutenden Gesangs mit Harmonium, Orgel, Piano stets sanftem Schlagzeug schaffen sie eine fast mittelalterlich-zerbrechliche Chamber-Pop-Atmosphäre, die förmlich um Aufmerksamkeit […]

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Unverschwunden: DEERHUNTER – Why Hasn’t Everything Already Disappeared? [review]


DEERHUNTER kommen entspannt, gekonnt, relaxed. Zum Glück sind sie nicht verschwunden, sondern sehr akut, sehr aktuell und sehr spontan. Und trotzdem wirkt das hier wie aus der Zeit gefallen. Dabei wirken die Songs der Jungs um Bradford Cox flirrend luftig, weich und in gewisser Weise unvollendet. Das nervt nicht, es hat auch seinen Reiz. Dazu […]

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